Es wurden 9 Lose gefunden. Künstlerbenachrichtigung aktivieren
Ohne Titel
Gouache auf schwarzem Velin. 1984.
24,2 x 15,5 cm.
Verso unten mittig mit Bleistift signiert "Girke" und datiert sowie schwer lesbar bezeichnet.
Wie Lichterscheinungen setzt Girke mit breitem Pinsel unterschiedlich transparente weiße Farbspuren in lockeren Reihen rhythmisch neben- und übereinander. Diese Überlagerungen erzeugen Verdichtungen und Nuancierungen, die das schwarze Papier unterschiedlich stark durchschimmern lassen und nach unten hin transparent ausklingen. Souverän moduliert Girke das Monochrom der von ihm präferierten weißen Farbe und lässt in seiner ganz eigenen, dynamischen Pinselsprache Räumlichkeit und Struktur entstehen. "Ich will in meinen weißen Bildern den Bildraum nicht fixieren, sondern das Bild in ein Stadium führen, das über die Bewegung in der Fläche hinaus die unbegrenzte räumliche Bewegung ermöglicht. Diese beruht auf dem feinnuancierten, an- und abschwellenden Weiß. …Das Weiß entzieht sich jeder Festlegung, es scheint sich ständig auszudehnen und zu verändern. Es ist Ruhe und Bewegung zugleich, ist grenzenlos und nimmt dem Bild seinen materiellen Zustand (...)" (Raimund Girke, 1963, in: Publikation zur Ausstellung im Kunsthaus Zug, 1995, zit. nach museum-kueppersmuehle.de, Zugriff 11.09.2024).
Provenienz: StudioKUNST, Stuttgart
Privatbesitz Berlin
Ohne Titel
Farbsiebdruck auf festem Velin. 1971.
60 x 59,5 cm.
Signiert "Girke" und datiert. Auflage 175 num. Ex.
Prachtvoller Druck mit Rand.
Ohne Titel
1 Farbsiebdruck und 5 Lithographien auf verschiedenen Papieren. 1960-67.
Bis 29,5 x 41,8 cm.
Jeweils signiert "Girke", 1 Blatt datiert. Auflage 50 bzw. 100 num. Ex.
Dabei die vollständige Folge von fünf Lithographien "Kleine Mappe der Galerie Seide XIV für Raimund Girke" (verso typographisch bezeichnet, 1960). Prachtvolle Drucke mit Rand.
Weiß-Grau
Gouache in Weiß auf dünnem, schwarzem Bütten. Um 1983.
24 x 31,3 cm.
Nur durch das Zusammenspiel des groben schwarzen Papiers und des nuancierten Farbauftrags der monochromen, weißen Farbschicht erfährt diese Papierarbeit des Künstlers Raimund Girke Modulation und Struktur. Wie Geschriebenes, ordnen sich die dynamisch nach oben strebenden breiten Pinselspuren Stück für Stück aneinander, wo sie sich verdichten und nach unten transparent auslaufen. Durch die Überlagerungen verschiedener Malschichten und den dadurch variierenden Farbauftrag schimmert das schwarze Papier unterschiedlich stark durch und schafft die nuancierten Abstufungen vom Weiß ins Grau.
Provenienz: Privatsammlung Bayern
Los 8283Girke, Raimund
Januar/Februar 1983 Berlin
Auktion 117
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.250€ (US$ 2,586)
"Januar/Februar 1983 Berlin"
Acryl auf Schoellershammer-Karton. 1983.
25 x 18,2 cm.
Verso mit Bleistift signiert "Girke", betitelt und datiert.
Die Wintermonate in Berlin, vor allem der Januar und Februar, erscheinen stets lang. Raimund Girke setzt sich in seinem Œuvre mit den scheinbar unendlich vielen möglichen Schattierungen der Farbe Weiß auseinander. In vorliegendem Werk verleiht er der weißen Oberfläche durch den Farbauftrag und den Pinselduktus eine rhythmisch geschwungene Oberflächenstruktur. Leicht schimmert ein zarter blaugrauer Untergrund durch und versinnbildlicht die Kälte der Wintermonate.
Provenienz: Galerie Fahnemann, Berlin, verso mit deren Galerieetikett
Privatbesitz Deutschland
Ohne Titel
Aquarell auf Bütten. 1978.
20 x 13,2 cm.
Verso mit Bleistift signiert "Girke" und datiert.
Völlig unerwartet trifft den Betrachter die Tonalität dieses Aquarells, assoziiiert man doch Raimund Girkes Oeuvre vor allem mit der Farbe Weiß. Bei der Technik des Aquarells muss sich Girke allerdings gezwungenermaßen anderen Farbtönen zuwenden, wobei diese im weiteren Kontext der Farbe Weiß stehen, wie verschiedene Schattierungen von Grau und Blau, und auf leuchtende Farben gänzlich verzichtet wird.
Ohne Titel
Farbserigraphie auf Karton. 1971.
51 x 51 cm.
Signiert "Girke" und datiert. Auflage 100 num. Ex.
Prachtvoller, blattfüllender Druck.
Progressionen
6 Farbserigraphien auf Velinkarton. 1971.
Je 67,3 x 67,5 cm.
Alle verso signiert "Girke".
Gedruckt von Hans-Peter Haas unter der Aufsicht des Künstlers und herausgegeben vom Verlag Galerie Der Spiegel, Köln. Durchweg exzellente, blattfüllende Drucke.
Los 8151 [*]Girke, Raimund
Informelle Komposition
Auktion 101
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
4.750€ (US$ 5,460)
Informelle Komposition. Öl auf Leinwand. 70,5 x 80,5 cm. 1955/56.
Seit Mitte der fünfziger Jahre setzt sich Girke mit dem Informel auseinander. Zu dieser Zeit, 1956, schloss Girke sein Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf ab. Erst kurz nach der Entstehung unseres Gemäldes, seit 1956/57, spielen Monochromie, Repetition und Reduktion eine stärkere Rolle in Girkes Malerei. Unser Gemälde weist neben seiner spannungsgeladenen Komposition starke Farbkontraste auf: Orange, Gelb und Blau, Schwarz und Weiß stehen einander in Farbbändern und -feldern gegenüber.
Verso auf dem Rahmen mit der montierten Kopie einer Echtheitsbestätigung von Burkhard Girke vom 11.12.2002.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge