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Los 3152Hoffmann, E. T. A.
Klein Zaches, genannt Zinnober. 1917
Auktion 127
Zuschlag
70€ (US$ 80)
Hoffmann, E. T. A. Klein Zaches, genannt Zinnober. Ein Märchen. 79 S. Mit 24 montierten farbigen Original-Lithographien von Hans Stubenrauch. 27 x 20,5 cm. Blaues OLeder (etwas berieben, bestoßen, Rücken verblichen und unteres Kapital mit einem Einriss) mit goldgeprägtem RSchild, goldgeprägten DFileten und Kopfgoldschnitt. München, G. W. Dietrich, o. J. (1917).
Zwölftes Buch der Kleinodien der Weltliteratur, hrsg. von G. Dietrich. Erste Ausgabe mit diesen Illustrationen. – Papierbedingt etwas gebräunt sowie stockfleckig.
Los 2060Hoffmann, E. T. A.
Fantasiestücke in Caillot's Manier
Auktion 127
Zuschlag
650€ (US$ 747)
Hoffmann, E. T. A. Fantasiestücke in Caillot's Manier. Blätter aus dem Tagebuche eines reisenden Enthusiasten. Mit einer Vorrede von Jean Paul. 4 Teile in 2 Bänden. Mit 2 gestochenen Titelvignetten von C. Frisch nach Hoffmann. 19 x 11 cm. Neuere Halblederbände mit goldgeprägtem RTitel und Deckelfilete. Bamberg, C. F. Kunz, 1814-1815.
Goedeke VIII, 486, 16. Salomon 41. – Erste Ausgabe von Hoffmanns erster Erzählsammlung, u. a. mit dem Erstdruck von Der goldene Topf, dem wohl schönsten Märchen der Romantik, ferner im Erstdruck Der Magnetiseur, Die Abenteuer der Sylvesternacht und die Kreisleriana. – Mit altem Besitzeintrag, Innenspiegel mit montiertem Exlibris, Band I am Schluss mit Abklatsch auf dem Vorsatz durch montierten Katalogausschnitt. Sehr schönes und sauberes Exemplar, zweiseitig unbeschnitten.
Los 2053Hoffmann, E. T. A.
Meister Floh. Frankfurt, F. Wilmans, 1822. - Erste Ausgabe
Auktion 126
Zuschlag
250€ (US$ 287)
Hoffmann, E. T. A. Meister Floh. Ein Mährchen in sieben Abentheuern zweier Freunde. 1 Bl., 267 S., 1 Bl. 18 x 11,5 cm. OPappband (etwas berieben und bestoßen, Rückdeckel mit Schabspur, Rücken fachmännisch unter Verwendung des illustrierten Einbandbezugs alt erneuert) mit Deckelillustrationen in Sepia-Manier von Carl Friedrich Thiele nach Entwürfen von E. T. A. Hoffmann. Frankfurt, Friedrich Wilmans, 1822.
Goedeke VIII, 498, 65. Salomon 173. Voerster 88, 134. – Erste Ausgabe des vielschichtigen Werks, bei dessen Beurteilung erst allmählich "das tiefere Verständnis" wuchs "für das nur scheinbar harmlos-launige Märchen, dessen 'inneren Kitt' die Verbindung des allegorischen Erlösungsmotivs mit der Bewußtseins-Thematik im Humor des Erzählers herstellt" (KLL). "Hoffmann hat für das Märchen ein Titel- und ein Rücktitelkupfer gestaltet und sie als barocke Pictura ohne Text vorgeführt; gleichwohl sind beide Kupfer mit viel Bedeutung aufgeladen. Das Märchen ist ein exemplarischer Fall für die Darstellung mittels verschlüsselter Allegorien und Metaphern, die als eine Form der Geheimpoetik dem Leser Hinweise an die Hand gaben, wie das Märchen zu verstehen sei" (Steinecke). Sein letztes Werk, das er die "fantastische Geburt eines humoristischen Schriftstellers" nannte, veröffentlichte Hoffmann im Februar 1822, kurz vor Ausbruch der Krankheit. "Den völligen Schluß des Märchens konnte der fast gelähmte Hoffmann nur diktieren; er bat Hitzig die Korrekturen zu übernehmen" (HSW VI, 1377). – Stockfleckig, stellenweise auch mit schwachem Feuchtigkeitsrand, Seite 53/54 mit zwei kleinen Löchern (geringer Buchstabenverlust).
Los 3153Hoffmann, E. T. A.
Das öde Haus. Mit 12 Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Berlin, Quetsche, 1991. - Exemplar der Ausgabe B (20 Exemplare) mit einer Extrasuite
Auktion 125
Zuschlag
380€ (US$ 437)
Hoffmann, E. T. A. Das öde Haus. 32 S., 2 Bl. Mit 12 Holzstichillustrationen im Text und einer Extrasuite der signierten und nummerierten Original-Holzstiche unter Passepartouts von Karl-Georg Hirsch. 38,5 x 28 cm. Schwarzes OHalbmaroquin mit silbergepr. Deckel- und RTitel sowie schwarze OHalbmaroquinmappe. Zusammen in OPappschuber. Berlin-Charlottenburg, Quetsche, 1991.
10. Druck der Quetsche. Exemplar der Ausgabe B (Auflage: 20 Ex.; Gesamtauflage: 135 Ex.). Druckvermerk vom Künstler signiert. "Reinhard Scheuble gestaltete dieses Buch und druckte den Text und die Holzstiche auf einer Andruckpresse in der Städelschule, Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt am Main. Harald Weller, Berlin-Kreuzberg, setzte den Text aus der Cicero Renner-Antiqua. Gedruckt wurde auf 300g/qm Arches-Büttenpapier, geliefert von Anton Glaser, Stuttgart. ... Ricarda Rau aus Darmstadt hat jedes Buch von Hand gebunden und auch die dazugehörigen Schuber von Hand gefertigt" (Druckvermerk). – Frisches, sehr gut erhaltenes Exemplar.
Los 1617Hoffmann, E. T. A.
Prinzessin Brambilla. Breslau, J. Max, 1821. - Erste Ausgabe
Auktion 125
Zuschlag
800€ (US$ 920)
Hoffmann, E. T. A. Prinzessin Brambilla. Ein Capriccio nach Jakob Callot. IV, 310 S., 1 Bl. (Errata), IV S. (Anzeigen). Mit 8 Aquatintatafeln in Sepia von Carl Friedrich Thiele nach Callot. 17,5 x 11,5 cm. OPappband (etwas fleckig, berieben und bestoßen) mit RSchild. Breslau, Josef Max, 1821.
Goedeke VIII, 496, 54. Salomon 144. Rümann 673. Borst 1362. – Erste Ausgabe. "Eines der bedeutendsten Werke humoristischer Erzählkunst" (KLL 7782). Die Anregung zu diesem die Wirklichkeit phantastisch verwandelnden Capriccio erhielt Hoffmann durch Callots radierte Folge der "Balli di sfessania", welche die stehenden Typen der Commedia dell'arte darstellen. – Etwas stockfleckig, wenige Blatt mit Braunfleck. Unbeschnittenes Exemplar im Interimsband des Verlags, die kongenialen Aquatinten in sehr klaren Abzügen.
Hoffmann, E. T. A. Die letzten Erzählungen. Vollständig gesammelt und mit Nachträgen zu dem Werk: Aus Hoffmann's Leben und Nachlaß herausgegeben (von Eduard Hitzig). 2 Bände. XVI (statt XX), 432 S.; 3 Bl., 400 S. 19 x 11,5 cm. Moderne Halblederbände im Stil d. Z. mit ornamentaler RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Berlin, Ferdinand Dümmler, 1825.
Goedeke VIII, 499, 71. Salomon 236. – Erste Ausgabe. Erschien auch unter dem (hier vorhandenen) Titel Die Serapionsbrüder. Gesammelte Erzählungen und Mährchen. – Es fehlen die letzten zwei Blatt der Vorrede in Band I. Etwas stockfleckig, sonst wohlerhalten, Unbeschnittenes und unaufgeschnittenes Exemplar im dekorativen Einband im Stil der Zeit.
Los 2085Hoffmann, E. T. A.
Sämmtliche Werke (Serapionsausgabe)
Auktion 119
Zuschlag
600€ (US$ 690)
Hoffmann, E. T. A. Sämmtliche Werke. Serapions-Ausgabe. 14 Bände. Mit 75 Tafeln und Musikbeilagen. 19,5 x 13 cm. OKalbsleder (berieben und mit leichten Schabspuren) mit goldgeprägtem RTitel und KGoldschnitt. Berlin, de Gruyter, 1922.
Voerster 23. – Eines von 175 Exemplaren der "Luxusausgabe" in Ganzleder, immer noch einer der besten kritischen Gesamtausgaben der Werke E. T. A. Hoffmanns. – Wohlerhalten.
Hoffmann, E. T. A. Prinzessin Brambilla. Ein Capriccio nach Jakob Callot. IV, 310 S., 1 Bl. (Errata), IV S. (Anzeigen). Mit 8 Aquatintaradierungen in Sepia von Carl Friedrich Thiele nach Callot. 17 x 11 cm. OPappband (etwas fleckig und berieben) mit RSchild. Breslau, Josef Max, 1821.
Goedeke VIII, 496, 54. Salomon 144. Rümann 673. Borst 1362. – Erste Ausgabe. "Eines der bedeutendsten Werke humoristischer Erzählkunst" (KLL 7782). – Schwach stock- oder braunfleckig, Innenspiegel mit modernem gestochenem Exlibris. Unbeschnittenes Exemplar im Interimsband des Verlags, die kongenialen Aquatinten in sehr klaren Abzügen.
Los 2357Hoffmann, E. T. A.
Erzählungen. Illustrierte Ausgabe
Auktion 118
Zuschlag
320€ (US$ 368)
Hoffmann, E. T. A. Erzählungen. Illustrierte Ausgabe. 2 Bände. 468 S.; 340 S. Mit zahlreichen Textillustrationen von Karl Fischer-Köystrand. 20 illustrierte OLieferungsumschläge, lose in 2 illustrierten OEinbanddecken. Leipzig und Wien, Franz Bondy, (1889).
Erste Auflage der von dem Wiener Graphiker Karl Fischer-Köystrand (1861-1918) illustrierten Ausgabe. Ungebundenes Exemplar der "Volksausgabe" für den weniger kaufkräftigen Leser, die über den Kolportagebuchhandel parallel zur Prachtausgabe vertrieben wurde. Mit den illustrierten Lieferungsumschlägen des Verlags und den beiden dazugehörigen illustrierten Einbanddecken in der Farbvariante Grau (bezogen werden konnten die Decken auch in den Farben Rot und "Lichtgelb"). In diesem Lieferzustand mit allen Umschlägen sehr selten. – Wohlerhalten. Innenspiegel mit modernem Exlibris.
Hoffmann, E. T. A. Die Serapions-Brüder. Gesammelte Erzählungen und Mährchen. 5 Bände. 15,5 x 9,5 cm. Neuere marmorierte Pappbände im Stil d. Z. (etwas berieben) mit Rücken- und Deckelfileten und 2 goldgeprägten RSchildern. Berlin, Georg Reimer (Supplement: Ferdinand Dümmler), 1819-1825.
Goedeke VIII 494, 47. Salomon 119. Salomon 236. – Erste Ausgabe. Enthält mehrere Erstdrucke u. a. Die Bergwerke von Falun und Die Königsbraut. Mit dem meist fehlenden, da erst 1825 in einem anderen Verlag erschienenen ersten (von 2 erschienenen) Supplementbänden, die von Eduard Hitzig posthum herausgegeben wurden. – Etwas stockfleckig. – Es fehlt in Band I das letzte Textblatt (S. 603/604). Etwas gebräunt und fleckig, einige Unterstreichungen, der Supplementband sauber. Titel mit altem Besitzstempel. Innenspiegel mit modernem gestochenem Exlibris.
Hoffmann, E. T. A. Gesammelte Schriften. Neue Ausgabe. 12 Bände. Mit 24 getönten lithographischen Tafeln von Theodor Hosemann und 8 lithographischen Tafeln nach Callot. 15,5 x 11 cm. Moderne marmorierte Halblederbände mit 2 goldgeprägten RSchildern. Berlin, Georg Reimer, 1857.
Goedeke VIII, 501, 80. Rümann 848 (ungenau). Rümann, Das illustrierte Buch S. 320. Salomon 370. Hobrecker 102. – "Sonderausgabe" (Goedeke) der zuerst 1844 bis 1845 erschienenen Gesamtausgabe mit den Illustrationen vonm Hosemann. "Die biedermeierliche Illustration zu Hoffmanns Werk ist mit dem Namen Theodor Hosemanns eng verbunden und durch ihn entscheidend geprägt. Hosemanns ... Federzeichnungen sind gleichsam zu einem Bestandteil von des Dichters Werk geworden ... Brieger und Rümann nannten die Federzeichnungen die beste illustrative Leistung des Künstlers. Maaßen urteilte 1908: ‚Von allen Illustratoren unseres Dichters, bei den französischen Künstlern Gavarni nicht ausgenommen, zeigt Hosemann in seiner liebenswürdig naiven Art ... den Reflex Hoffmannscher Stimmungen'." (Riemer, E. T. A. Hoffmann und seine Illustratoren, S. 23 f.). – Etwas gebräunt und stockfleckig. Geschmackvoll neugebundenes Exemplar.
Los 2361Hoffmann, E. T. A.
Konvolut von 5 Erstdrucken in verschiedenen Taschenbüchern
Auktion 118
Zuschlag
220€ (US$ 253)
Hofmann, E. T. A. Konvolut von 5 Erstdrucken in verschiedenen Taschenbüchern. Mit zahlreichen Kupfertafeln. Kl.-Oktavo. Verschiedene Einbände mit Goldschnitt. Verschiedene Orte und Verlage. 1818-1822.
I. Doge und Dogaresse. In: Taschenbuch für das Jahr 1819. Der Liebe und Freundschaft gewidmet. Herausgegeben von Stephan Schütze. S. 219-309. Illustrierter OPappband. Frankfurt, Friedrich Wilmans, (1818). - Salomon 96. - II. Spieler-Glück. In: Urania. Taschenbuch auf das Jahr 1820. Neue Folge, zweiter Jahrgang. S. 383-421. Moderner Pappband mit 2 Orig.-Federzeichnungen (sign. [Steffen] "Faust 07") auf den Deckeln, die Hoffmann als Kartenspieler zeigen. Leipzig, F. A. Brockhaus, 1820. - Salomon 125. - III. Die Räuber. Abentheuer zweier Freunde auf einem Schloose in Böhmen. In: Rheinisches Taschenbuch auf das Jahr 1822. S. 23-96. OPappband (Gebrauchsspuren, Rücken und Kanten überklebt) mit Goldschnitt. Frankfurt, Johann David Sauerländer, (1821). - Salomon 164. - IV. Die Geheimnisse. Fortsetzung des Fragments aus dem Leben eines Fantasten: die Irrungen. In: Berlinischer Taschen-Kalender auf das Gemein-Jahr 1822. S. 1-90. Illustrierter OPappband (berieben, VDeckel lose). Berlin, Kalender-Deputation, (1821). - Salomon 165. - V. Datura fastuosa. (Der schöne Stechapfel). Erzählung. In. Taschenbuch für das Jahr 1823. Der Liebe und Freundschaft gewidmet. Herausgegeben von Stephan Schütze. S. 1-98. Chagrinlederband d. Z. (etwas berieben) mit Goldschnitt. Frankfurt, Friedrich Wilmans, (1822). - Salomon 196. - Lose beiliegend 3 signierte Orig.-Federzeichnungen des E. T. A. Hoffmann-Illustrators Steffen Faust (geb. 1957) mit Darstellungen eines Stechapfels. – Teils etwas fleckig. – Dabei: W. G. Becker's Taschenbuch zum Vergnügen. Auf das Jahr 1819. Herausgegeben von Friedrich Kind. Illustrierter OPappband in OPappschuber. Leipzig, Göschen, (1818). - Urania. Taschenbuch auf das Jahr 1821. Neue Folge, dritter Jahrgang. Pappband d. Z. (lädiert). Leipzig, F. A. Brockhaus, 1821.
(Hoffmann, E. T. A.). Nachtstücke herausgegeben von dem Verfasser der Fantasiestücke in Callots Manier. 2 Bände. 1 Bl., 321 S.; 1 Bl., 374 S. 17,5 x 10,5 cm. Etwas spätere marmorierte HLederbände (Ecken etwas bestoßen, Rücken unter Verwendung des alten Bezugsmaterials restauriert) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild in modernem Leinen-Schuber. Berlin, Realschulbuchhandlung, 1817.
Goedeke VIII, 489, 29. Salomon 82. – Erste Ausgabe des Erzählzyklus' mit acht phantastischen, unheimlich-dämonischen Geschichten. Getrüffeltes Exemplar mit zwei modernen aquarellierten Orig.-Bleistiftzeichnungen von Stephan Klenner-Otto (geb. 1959), die als Illustrationen zum Werk jeweils vor die Titelblätter eingehängt wurden und Erzählfiguren zeigen (Sandmann und Coppelius). – Etwas braunfleckig, sonst wohlerhalten. Innenspiegel mit modernem gestochenem Exlibris.
Hoffmann, E. T. A. Meister Floh. Ein Mährchen in sieben Abentheuern zweier Freunde. 1 Bl., 267 S., 1 Bl. 18 x 11,5 cm. OPappband (etwas berieben, Ecken bestoßen, Rückdeckel mit 2 kleinen Tintenflecken, Rücken fachmännisch unter Verwendung des illustrierten Einbandbezugs alt erneuert) mit Deckelillustrationen in Sepia-Manier von Carl Friedrich Thiele nach Entwürfen von E. T. A. Hoffmann. Frankfurt, Friedrich Wilmans, 1822.
Goedeke VIII, 498, 65. Salomon 173. Voerster 88, 134. – Erste Ausgabe des vielschichtigen Werks, bei dessen Beurteilung erst allmählich "das tiefere Verständnis" wuchs "für das nur scheinbar harmlos-launige Märchen, dessen 'inneren Kitt' ... die Verbindung des allegorischen Erlösungsmotivs mit der Bewußtseins-Thematik im Humor des Erzählers herstellt" (KLL). "Hoffmann hat für das Märchen ein Titel- und ein Rücktitelkupfer gestaltet und sie als barocke Pictura ohne Text vorgeführt; gleichwohl sind beide Kupfer mit viel Bedeutung aufgeladen. Das Märchen ist ein exemplarischer Fall für die Darstellung mittels verschlüsselter Allegorien und Metaphern, die als eine Form der Geheimpoetik dem Leser Hinweise an die Hand gaben, wie das Märchen zu verstehen sei" (Steinecke). Sein letztes Werk, das er die "fantastische Geburt eines humoristischen Schriftstellers" nannte, veröffentlichte Hoffmann im Februar 1822, kurz vor Ausbruch der Krankheit. "Den völligen Schluß des Märchens konnte der fast gelähmte Hoffmann nur diktieren; er bat Hitzig die Korrekturen zu übernehmen" (HSW VI, 1377). – Braun- und stockfleckig.
Los 2084Hoffmann, E. T. A.
Fantasiestücke Caillot's Manier. Zweite Auflage.
Auktion 115
Zuschlag
200€ (US$ 230)
Hoffmann, E. T. A. Fantasiestücke in Caillot's Manier. Blätter aus dem Tagebuche eines reisenden Enthusiasten. Mit einer Vorrede von Jean Paul. Zweite durchgesehene Auflage. 2 Teile in 1 Band. XXII S., 1 Bl., 262 S., 1 Bl.; 371 S. Mit gestochenem Portrait-Frontispiz. 17,5 x 11,5 cm. HLeder d. Z. (berieben) mit RVergoldung und farbigen RSchildern. Bamberg, C. F. Kunz, 1819.
Goedeke VIII, 487, 16. Salomon 41. – Zweite Auflage. Hoffmann hat für diese Ausgabe einiges verbessert, anderes herausgenommen, u. a. das Schauspielfragment Prinzessin Blandina. Die Portrait-Radierung entstand nach einer Zeichnung des Autors. – Vorderer Vorsätze mit hs. Besitzvermerken, Frontispiz braunfleckig. Etwas gebräunt und leicht braunfleckig, der letzte Teil des zweiten Bandes stärker. Exlibris.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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