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Los 2168Weiße, Christian Felix
Selbstbiographie
Auktion 127
Schätzung
200€ (US$ 227)
Weiße, Christian Felix. Selbstbiographie. Herausgegeben von dessen Sohne Christian Ernst Weiße und dessen Schwiegersohne Samuel Gottlob Frisch. Mit Zusätzen von den Leztern. VIII, 329 S., 3 Bl. Mit gestochenem Portrait-Frontispiz und gestochenem Titel mit Vignette. 21,5 x 13 cm. Moderner marmorierter Halbleinenband mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Leipzig, Georg Voß, 1806.
Goedeke IV/1, 138 h. Klaiber 78. Westphal 114. Beyer-Fröhlich 178. Borst 1044. – Erste Ausgabe der umfangreichsten Quelle zum Leben Christian Felix Weisses (1726-1804), der "als Singspieldichter und Jugendschriftsteller sich bleibende Verdienste um seine Zeit erwarb. Die Teilnahme für das literarische Leben, für das Theater, die Erziehungsbestrebungen seiner Zeit, ein beachtenswerter Natursinn geben diesen Aufzeichnungen eine größere Fülle des Inhalts, als den eigentlichen Gelehrtenlebensläufen" (Klaiber). Aus den Briefen (u. a. von Hagedorn, Lessing, Uz, Garve, Blankenburg, Rabener, Gellert, Ewald von Kleist) von und an ihn zusammengestellt und mit über Jahre notierten mündlichen Äußerungen des Dichters ergänzt. "Gemütlich und amüsant als Lektüre ist die Selbstbiographie von Christian Felix Weisse. Es ist ein friedlicher Geist in seinen Aufzeichnungen, fern von allem literarischen und wissenschaftlichen Gezänk, leise moralisierend, aber mit sich und der Welt zufrieden. Wertvoll sind seine Berichte vom Berliner Theaterleben und den damaligen Schauspielern" (Beyer-Fröhlich). – Schwach braunfleckig, anfangs im Bug verstärkt. Durchgehend mit drei kleinen Löchern im Bug durch eine frühere Bindung.
Weiße, Christian Felix, Schriftsteller und Kreissteuereinnehmer, sehr erfolgreicher Dramatiker, Librettist, Publizist und Herausgeber von Kinder- und Jugendschriften (1726-1804). Eigh. Brief mit U. "Weiße", Adresse und Siegel. 2 S. Doppelblatt. 4to. Leipzig 7.VIII.1772.
An "Monsieur Lippert, Professeur des Antiquités de l'Academie de etc. à Dresde", nämlich den Maler Philipp Daniel Lippert (1702-1785) in Dresden, mit der Bitte, ihm sein Bildnis zur Kupferstichreproduktion zu übersenden: "... Ich wünschte sehr Ihr Bildniß vor meine Bibliothek [der schönen Wissenschaften und der freyen Künste] setzen zu lassen, und den Freunden der Kunst dadurch den Vortheil zu verschaffen, den Mann nach seinen edlen Zügen kennen zu lernen, den sie gewiß, auch unbekannt hochschätzen und verehren müssen. Wollen Sie wohl die Güte haben und uns, Ihr von Grafen [d. i. Anton Graff] verfertigtes Bild auf einige Wochen anvertrauen? Es soll kein Geschmiere werden, sondern H[err Kupferstecher Johann Friedrich] Bause oder [Christian Gottlieb] Geyser soll es unter den Augen des Malers stechen? - Wollen Sie es thun, so dürfen sie es nur wohl emballiret an die Dyckische Handlung übersenden: es soll ihm durchaus kein Schade geschehen: Finden Sie aber, liebster Freund, irgend eine Bedenklichkeit dabey, so schlagen Sie mir es mit der Freymüthigkeit und Offenherzigkeit ab, mit der ich die Bitte gewaget habe: solche alte Freunde, wie wir sind, bedürfen keiner Zurückhaltung ...". - Weiße gab von 1765 an die "Neue Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste" (Leipzig, Johann Gottfried Dyck'sche Buchhandlung) heraus. Dort erschien als Frontispiz zum 14. Band (Erstes Stück, 1773) Lipperts Porträt, nach Anton Graff (1736-1813) gestochen von Christian Gottlieb Geyser (1742-1803). - Sehr selten.
Weiße, Christian Felix. Selbstbiographie. Herausgegeben von dessen Sohne Christian Ernst Weiße und dessen Schwiegersohne Samuel Gottlob Frisch. Mit Zusätzen von den Leztern. VIII, 329 S., 3 Bl. Mit gestochenem Titel und gestochenem Portrait-Frontispiz. 21,5 x 13,5 cm. HLeder d. Z. (leicht berieben, Ecken etwas bestoßen) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Leipzig, Georg Voß, 1806.
Goedeke IV/1, 138 h. Klaiber 78. Westphal 114. Beyer-Fröhlich 178. Borst 1044. – Erste Ausgabe der umfangreichsten Quelle zum Leben Christian Felix Weisses (1726-1804), der "als Singspieldichter und Jugendschriftsteller sich bleibende Verdienste um seine Zeit erwarb. Die Teilnahme für das literarische Leben, für das Theater, die Erziehungsbestrebungen seiner Zeit, ein beachtenswerter Natursinn geben diesen Aufzeichnungen eine größere Fülle des Inhalts, als den eigentlichen Gelehrtenlebensläufen" (Klaiber). Aus den Briefen (u. a. von Hagedorn, Lessing, Uz, Garve, Blankenburg, Rabener, Gellert, Ewald von Kleist) von und an ihn zusammengestellt und mit über Jahre notierten mündlichen Äußerungen des Dichters ergänzt. "Gemütlich und amüsant als Lektüre ist die Selbstbiographie von Christian Felix Weisse. Es ist ein friedlicher Geist in seinen Aufzeichnungen, fern von allem literarischen und wissenschaftlichen Gezänk, leise moralisierend, aber mit sich und der Welt zufrieden. Wertvoll sind seine Berichte vom Berliner Theaterleben und den damaligen Schauspielern" (Beyer-Fröhlich). – Schwach stockfleckig, sonst wohlerhalten und breitrandig.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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