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Lot 5002, Auction  127, Altdorfer, Albrecht, Die Auferstehung Christi

Altdorfer, Albrecht
Die Auferstehung Christi
Los 5002

Nachverkaufspreis
1.200€ (US$ 1,379)

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Die Auferstehung Christi. Holzschnitt. 22,7 x 17,9 cm. 1512. B. 47, Mielke (New Hollstein) w.49. Wz. undeutlich.

Ausgezeichneter Druck mit feinem Rändchen um die Einfassungslinie. Das Papier schwach gebräunt, horizontale Mittelfalte verso, diese rechts mit winziger Ausbesserung, die Einfassung punktuell ergänzt, ein geschlossenes Löchlein mit Retuschen unten rechts in den Strahlen der Laterne, unmerkliche Federeinzeichnungen in der Ecke oben links, weitere Gebrauchsspuren, sonst in schöner Erhaltung.

Lot 5003, Auction  127, Amman, Jost, Rudolphus II

Amman, Jost
Rudolphus II
Los 5003

Nachverkaufspreis
1.200€ (US$ 1,379)

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und Georg Mack d. Ä. (tätig um 1556-1601 in Nürnberg). Rudolphus II. Kupferstich mit reichem zeitgenössischen Kolorit und Goldhöhung. 18,6 x 13,2 cm. (1583). Unten mittig in Gold monogrammiert und datiert "GM 1589". Andresen 15.36, Becker 83.65, Seelig (New Hollstein) 201.66 (2324).

Der Kupferstich ist Teil der umfangreich bebilderten "Icones Ducum Bavariae" von 1583. Georg Mack d. Ä. stammte aus einer Familie von Buchmalern, Briefmalern und Verlegern in Nürnberg. Ein Teil des Familienunternehmens bestand darin, Drucke zu bemalen und zu vergolden; Macks raffinierte Arbeiten waren zu dieser Zeit hochgeschätzt. Es gibt Hinweise darauf, dass der Druckgraphiker Jost Amman und der Buchmaler Georg Mack eine geschäftliche Vereinbarung trafen; vorliegende Darstellung aus der genannten Serie ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ihre Zusammenarbeit. Dargestellt sind Rudolf II. (1306-1353), Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein, und seine zweite Frau Margarete von Sizilien (1331-1377), Tochter von Friedrich II. von Sizilien und Eleonore von Anjou. - Ganz ausgezeichneter Druck dieses seltenen Blattes mit einer aufwendigen und detaillierten Handkolorierung von Georg Mack, das Kolorit überwiegend frisch erhalten. Alters- und Gebrauchsspuren, die Ränder teils bestoßen, ausgebesserte Randschäden, unten links sowie im oberen Bereich geschlossene Einrisse, verschiedentlich berieben, weitere Erhaltungsmängel, der Gesamteindruck gleichwohl gut.

Lot 5004, Auction  127, Angolo, Giovanni Battista d', Das Grabmal eines Bischofs

Angolo, Giovanni Battista d'
Das Grabmal eines Bischofs
Los 5004

Nachverkaufspreis
900€ (US$ 1,034)

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Das Grabmal eines Bischofs. Radierung. 35,1 x 25 cm. B. XVI, S. 184, 13, Meyers Allgem. Künstler-Lexikon 21.

Battista del Moros druckgraphisches Werk ist stilistisch sehr uneinheitlich und vielfältig, was eine genaue Eingrenzung seines Œuvres wesentlich erschwert. Gleichwohl ergibt sich eine gewisse Chronologie aus der Tatsache, dass die frühen Arbeiten meist in einer schematischen, zuweilen etwas trocken wirkenden Grabsticheltechnik ausgeführt sind, während der Künstler sich im Spätwerk vorwiegend der Radierung zuwandte. Es sind spontan und leicht behandelte Blätter, die einen typisch venezianischen Sinn für atmosphärische Wirkung besitzen. Die Komposition der seltenen Radierung wurde in der Vergangenheit mit Parmigianino in Verbindung gebracht, jedoch gilt diese Annahme keineswegs als gesichert. Die Gestalt des lässig ruhenden Bischofs, der das Gewicht seines Körpers auf dem linken Ellbogen abstützt, ist sehr flüssig und weich behandelt und ähnelt keineswegs einer aus Stein gehauenen Figur, eine Beobachtung, die sich ebenso für die beiden trauernden Cherubine, die ihn flankieren, machen lässt. Ausgezeichneter, toniger Druck mit feinem Rändchen um die Plattenkante. Geringfügige Altersspuren, leicht angestaubt, sonst gutes Exemplar. Aus der Sammlung Franz Jozef von Enzenberg (Lugt 845).

Lot 5005, Auction  127, Angolo, Giovanni Battista d', Weite Landschaft mit der Geschichte von Diana und Acteon

Angolo, Giovanni Battista d'
Weite Landschaft mit der Geschichte von Diana und Acteon
Los 5005

Nachverkaufspreis
2.000€ (US$ 2,299)

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zugeschrieben. Weite Landschaft mit der Geschichte von Diana und Aktaion. Radierung. 18,2 x 26,8 cm. Um 1561-1575. Kat. Le Beau Style. Gravures Maniéristes de la Collection Georg Baselitz, hrsg. v. Nathalie Strasser et al., Genf 2002, Nr. 222, 95. Wz. Pilger im Kreis.

Ehemals Angelo Falconetto zugeschrieben. In Rom gibt es eine Radierung mit dem Monogramm Giovanni Battistas, die in ihrer Landschaftsauffassung und dem Duktus unserem Blatt vergleichbar ist, sodass auch unser Blatt Angelo del Moro zugeschrieben wurde (vgl. Dillon 1980, S. 264 XI, 12). Prachtvoller, herrlich markanter Druck mit gleichmäßig feinem Rändchen um die teils gratig zeichnende Plattenkante. Zarte geglättete Mittelfalte, dort oben geschlossener Randeinriss mit dezenter Ausbesserung, unten weiterer geschlossener Randeinriss, unbedeutend fleckig, unten rechts im weißen Rändchen kurze Quetschspur, Spuren einer vertikalen Knickspur nahe des Turms oben links, entlang der äußeren Ränder auf ein Untersatzpapier mit Wasserzeichen "Stadttor" montiert, sonst sehr schön und original erhalten.

Lot 5010, Auction  127, Beham, Barthel, Der Geizige in seinem Unglück

Beham, Barthel
Der Geizige in seinem Unglück
Los 5010

Nachverkaufspreis
800€ (US$ 920)

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Der Geizige in seinem Unglück. Kupferstich. 7,9 x 5,1 cm. B. 38, Pauli 41, Hollstein 41 IV (von V), Röver-Kann (New Hollstein) 42 IV.

Prachtvoller, klarer Druck meist an die Darstellung geschnitten, unten Spuren eines Rändchens. Unbedeutende Altersspuren, umlaufend sehr sorgsam angerändert, vereinzelt sehr versierte und feine Federretuschen in der äußersten Darstellung und unauffällig ausgebesserte Randläsuren, weitere meist punktuelle Ausbesserungen, kleine Montierungsreste in allen vier Ecken, im Gesamteindruck sehr schön. Selten.

Lot 5015, Auction  127, Beham, Sebald, Vase mit zwei Genien ud zwei Delfinen

Beham, Sebald
Vase mit zwei Genien ud zwei Delfinen
Los 5015

Nachverkaufspreis
350€ (US$ 402)

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Vase mit zwei Genien und zwei Delfinen. Kupferstich. 5,1 x 3,2 cm. B. 243, Pauli 252, Hollstein 252, Röver-Kann (New Hollstein) 247.

Ganz ausgezeichneter, klarer Druck mit schmalem Rändchen um die teils distinkt und gratig zeichnende Plattenkante. Kleine Montierungsreste verso, schwach berieben, schwache geglättete Diagonalspur verso sowie kleine Bleistiftannotationen ebenda, sonst vollkommen und sehr schön erhalten. Beigegeben von demselben der Kupferstich "Kapitell und Basis einer Säule, IV" (NH 257, I von II). Aus der Sammlung Katrin und Ulrich Schulz (nicht bei Lugt).

Lot 5016, Auction  127, Beham, Sebald, Die Heilige Familie unter dem Zelt

Beham, Sebald
Die Heilige Familie unter dem Zelt
Los 5016

Nachverkaufspreis
900€ (US$ 1,034)

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Die Hl. Familie unter dem Zelt. Holzschnitt. 12,6 x 8,5 cm. B. 121, Pauli 890, Hollstein 890, Röver-Kann (New Hollstein) 333.

Ausgezeichneter, gleichmäßiger Druck mit feinem Rändchen. Vorzüglich erhalten. Aus der Sammlung Ambroise Firmin-Didot (Lugt 119).

Lot 5019, Auction  127, Berchem, Nicolaes Pietersz., Die Kuhtränke

Berchem, Nicolaes Pietersz.
Die Kuhtränke
Los 5019

Nachverkaufspreis
1.800€ (US$ 2,069)

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Die Kuhtränke. Radierung. 27,8 x 37,4 cm. 1680. B. 1, Dutuit 1, Hollstein 1 III (von V). Wz. Traube.

Die eindrucksvolle, großformatige Radierung aus dem Jahre 1680 gilt als das Hauptblatt des graphischen Schaffens Berchems und gehört dem Spätwerk an. Im Gegensatz zu den Radierungen der Frühzeit, die von einem filigranen, atmosphärischen Radierduktus gekennzeichnet sind, dominieren hier starke Helldunkelkontraste und schwungvolle, kalligraphische Umrisse. Die alltägliche, pastorale Szene erhält eine monumentale Grandeur. Vor den späteren Abzügen mit der Adresse von Leon Schenck. Prachtvoller, gegensatzreicher Druck mit gleichmäßigem Rändchen. Minimale Altersspuren, sonst vorzüglich erhalten.

Lot 5020, Auction  127, Berendrecht, Johannes Pietersz., Bildnis Hendrick Goltzius

Berendrecht, Johannes Pietersz.
Bildnis Hendrick Goltzius
Los 5020

Nachverkaufspreis
700€ (US$ 805)

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Bildnis des Hendrick Goltzius im Oval, in einer reichen allegorischen Umrahmung. Radierung und Grabstichel nach Jacob Matham. 20,1 x 17,4 cm. "Johannes P. Berendrecht excudit". 1617. Leesberg (New Hollstein, Goltzius) 750a.

Dieses nur in wenigen Exemplaren von Johannes Pietersz. Berendrecht verlegte Bildnis des Hendrick Goltzius steht in engem Zusammenhang mit dem ebenfalls 1617 erschienenen Kupferstichporträt von der Hand Jacob Mathams (B. 22). Dieses, weitaus größer, diente zweifellos als Prototyp, da auf unserem Blatt Goltzius im Gegensinn zu der Urfassung Mathams dargestellt ist. Im Unterschied zu der genannten Version wurde das Bildnis mit einer neuen allegorischen Umrahmung versehen. Beide Blätter entstanden im Todesjahr von Goltzius und hatten zweifellos eine kommemorative Funktion. Ganz ausgezeichneter, gleichmäßiger Druck mit teils sehr feinem Rändchen um die Einfassungslinie, oben links knapp, links partiell mit der Plattenkante. Winziges Braunfleckchen auf der Schulter von Goltzius, rechts oben kleine Fehlstelle im Rand, verso geglättete Mittelfalte, schwach stockfleckig, sonst sehr gut erhalten. Aus der Sammlungen John Chaloner Smith (Lugt 2295bis), dem bedeutenden Sammler und Verfasser zu Britischen Schabkunst-Portraits, sowie Vicenç Furio (Lugt 6264).

Bloemaert, Frederik
Die zwölf Monate
Los 5022

Nachverkaufspreis
1.500€ (US$ 1,724)

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Die zwölf Monate. 12 (von 13) Kupferstiche nach Abraham Bloemaert. Je ca. 12,9 x 16,6 cm. Hollstein 249-261 II. Wz. Sieben Provinzen, Nebenmarke Buchstaben VA.

Die bis auf das Titelblatt komplette Serie in ganz ausgezeichneten, gegensatzreichen Drucken mit zartem Plattenton und Rändchen um die gut sichtbaren Plattenkanten, nur Juli und August knapp innerhalb geschnitten. Minimal angestaubt, lediglich vereinzelte Gebrauchsspuren, Juli mit geschlossenem Löchlein rechts, sonst in vorzüglicher und einheitlicher Erhaltung.

Lot 5028, Auction  127, Bonasone, Giulio, Beweinung

Bonasone, Giulio
Beweinung
Los 5028

Nachverkaufspreis
500€ (US$ 575)

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Beweinung. Kupferstich nach Raffael. 33,7 x 24,5 cm. B. XV, S. 126, 60, Massari 225, TIB .060 S1 (von S2).

Vor der Nummer und den Heiligenscheinen. Ganz ausgezeichneter, warmtoniger Druck mit sehr feinem Rändchen um die Einfassungslinie, die Plattenkante unten sowie rechts sichtbar. Minimal angestaubt und leicht altersspurig, in der Signatur wohl kleine Ausbesserung, der Künstlername recto wie auch verso mit zarter Feder ergänzt, schwache geglättete horizontale Mittelfalte, unten rechts winzige Federnummerierung, kleine Montierungsreste verso, sonst sehr schön erhalten. Selten.

Lot 5029, Auction  127, Bononi, Carlo - nach, Der Genius der Künste

Bononi, Carlo - nach
Der Genius der Künste
Los 5029

Nachverkaufspreis
1.800€ (US$ 2,069)

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nach. Der Genius der Künste. Kupferstich. 22 x 17,3 cm. Wohl unbeschrieben.

Qualitätvolle Arbeit eines anonymen italienischen Kupferstechers des 17. Jahrhunderts nach einer Invention des emilianischen Malers Carlo Bononi. Auf kunstvolle Weise sind die unterschiedlichen Attribute der Künste, Musik und Wissenschaften zu einer visuell wirksamen Komposition miteinander verknüpft. Ausgezeichneter, gleichmäßiger Druck mit Rand. Minimale Gebrauchsspuren, sonst sehr gut erhalten.

Lot 5045, Auction  127, Caraglio, Jacopo, Die Verkündigung

Caraglio, Jacopo
Die Verkündigung
Los 5045

Nachverkaufspreis
900€ (US$ 1,034)

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Die Verkündigung. Kupferstich nach Tizian. 45,6 x 34,3 cm. B. XV, S. 67, 3, Le Blanc 3. Wz. Anker im Kreis.

Als Vorlage für diesen Kupferstich, der durch seine monumentale Grandeur und seine Ausgewogenheit der Komposition beeindruckt, diente ein verloren gegangenes Gemälde Tizians. Das um 1536 entstandene Werk war ursprünglich für die Klosterkirche Santa Maria degli Angeli in Murano ausgeführt, wurde jedoch von dem Auftraggeber abgelehnt, weil Tizian, der den Ruf hatte, äußerst geschäftstüchtig zu sein, einen zu hohen Preis forderte. Laut Vasari übersandte der Künstler das Gemälde daraufhin als Geschenk an Kaiserin Isabella von Spanien, wo sich im 19. Jahrhundert seine Spuren verlieren. Da Caraglio 1539 von dem polnischen König Sigismund I. nach Krakau berufen wurde, muss der Kupferstich unmittelbar vor seiner Abreise und damit annähernd zeitgleich mit der Entstehung von Tizians Altarbild angefertigt worden sein. - Ganz ausgezeichneter, klarer Druck meist knapp innerhalb der Plattenkante geschnitten, teils mit Spuren eines Rändchens um dieselbe. Minimal angestaubt, links schwach fleckig, horizontale Mittelfalte, dort minimal berieben, einzelne ausgebesserte bzw. hinterlegte Randläsuren, links unten kurzer Randeinriss, zwei geschlossene Löchlein, kleine Montierungsreste verso, sonst sehr gut erhalten. Beigegeben von Giovanni Battista de' Cavalieri der seltene Kupferstich "Die Madonna mit Kind in Glorie, umgeben von dem Johannesknaben und musizierenden Engeln auf Wolken" (Le Blanc 21, Rubach 131).

Lot 5046, Auction  127, Carracci, Annibale, Der hl. Franziskus, getröstet von einem musizierenden Engel.

Carracci, Annibale
Der hl. Franziskus, getröstet von einem musizierenden Engel.
Los 5046

Nachverkaufspreis
600€ (US$ 690)

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Der hl. Franziskus, getröstet von einem musizierenden Engel. Kupferstich nach Francesco Vanni. 31 x 23,7 cm. 1595. B. 67, Bohlin 204 I (von II), TIB (Commentary) .193 S1 (von S3). Wz. Christusmonogramm IHS.

Vor der Adresse Paluzzis. Ganz ausgezeichneter, harmonischer Druck mit Rändchen um die Einfassungslinie und den Schriftrand unten. Nur leicht angestaubt, unten links schwache Nummerierung, sonst tadellos.

Lot 5047, Auction  127, Carracci, Annibale - nach, Christus und die Samariterin

Carracci, Annibale - nach
Christus und die Samariterin
Los 5047

Nachverkaufspreis
500€ (US$ 575)

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nach. Christus und die Samariterin. Radierung von Francesco Brizio. 29,2 x 41,2 cm. 1610. B. (Annibale Carracci) 7, B. (Reni) 52, TIB (Annibale Carracci) .031; TIB (Guido Reni, Rejected works) .0039xx; TIB (Francesco Brizio, Commentary) .048 S4. Wz. Pilger im Kreis mit sechszackigem Stern darüber.

Bartsch und Bellori haben den Kupferstich Reni zugeschrieben, welcher ihnen zufolge ein Supraportengemälde seines Meisters Carracci im Palazzo Sampieri in Bologna zum Vorbild nahm. Doch die Zuschreibung an Reni war von jeher umstritten, weisen weder Stil noch Linienführung auf Reni hin. Seit Malvasia ordnen mehrere Autoren den Stich Brizio zu, auch in öffentlichen Sammlungen wird diese Zuschreibung weitgehend übernommen. Ganz ausgezeichneter, toniger Druck mit feinen horizontalen Wischspuren, und mit gleichmäßig schmalem Rand um die scharf zeichnende Plattenkante. Nur geringfügig fleckig, vertikale Mittelfalte, dort oben zarte Knitterspur, nur punktuelle und sehr unauffällig ausgebesserte Stellen sonst in sehr schöner und exzellenter Erhaltung.

Lot 5048, Auction  127, Castiglione, Giovanni Benedetto, Die Geburt Christi mit Gottvater und den Engeln

Castiglione, Giovanni Benedetto
Die Geburt Christi mit Gottvater und den Engeln
Los 5048

Nachverkaufspreis
1.300€ (US$ 1,494)

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Die Geburt Christi mit Gottvater und den Engeln. Radierung. 20,6 x 40,2 cm. Um 1647. B. 7, Bellini 22, TIB (Commentary) .007. Wz. Christusmonogramm.

Prachtvoller, leicht toniger Druck mit lebendigen Wischkratzern und feinem Rändchen um die Plattenkante. Minimal angestaubt und vereinzelt nur schwach fleckig, unmerkliche diagonale Knickspur in der Ecke oben rechts, weitere minimale Gebrauchsspuren, sonst sehr schön erhalten.

Lot 5049, Auction  127, Castiglione, Giovanni Benedetto, Bärtiger Mann mit Federhut (Porträt des Gian Lorenzo Bernini?)

Castiglione, Giovanni Benedetto
Bärtiger Mann mit Federhut (Porträt des Gian Lorenzo Bernini?)
Los 5049

Nachverkaufspreis
1.200€ (US$ 1,379)

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Bärtiger Mann mit Federhut (Porträt des Gian Lorenzo Bernini?). Radierung. 19,2 x 13,9 cm. B. 31, Bellini 8, TIB (Commentary) .031 S3.

Die Frage nach der Identität des Dargestellten wurde in der Literatur unterschiedlich beantwortet - während Bartsch, Nagler und Le Blanc darin ein Selbstporträt Castigliones sahen, halten Marcenaro und Bellini es für ein Porträt Gian Lorenzo Berninis und datieren es auf das Ende der 1640er Jahre, etwa um die Entstehung der Folge der "Großen Orientalenköpfe". Unverkennbar ist der Einfluss von Rembrandts Selbstbildnissen. Ganz ausgezeichneter, kräftiger und dabei nuancierter Druck mit feinem Rändchen um die Facette. Minimale Gebrauchsspuren, dünn hinterlegt, verso schwach angeschmutzt, im Gesamteindruck sehr schön.

Lot 5050, Auction  127, Castiglione, Giovanni Benedetto, Bärtiger Alter mit Kappe, nach vorne gebeugt

Castiglione, Giovanni Benedetto
Bärtiger Alter mit Kappe, nach vorne gebeugt
Los 5050

Nachverkaufspreis
1.200€ (US$ 1,379)

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Bärtiger Alter mit Kappe, nach vorne gebeugt, rechtsgewandt. Radierung. 18,2 x 15 cm. B. 50, Bellini 43, TIB (Commentary) .050 S2.

Ganz ausgezeichneter, fein zeichnender Druck mit schmalem Rändchen um die Plattenkante. Verso vereinzelte Montierungsreste, sonst sehr gutes Exemplar.

Lot 5051, Auction  127, Cock, Hieronymus, RuinarumTempli Pacis Prospectus II

Cock, Hieronymus
RuinarumTempli Pacis Prospectus II
Los 5051

Nachverkaufspreis
1.400€ (US$ 1,609)

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Ruinarum Templi Pacis Prospectus Z (Tempel des Augustus und der Faustina, Tempel des Romulus und die Konstantinbasilika). Radierung. 22,3 x 33 cm. Riggs 16, Hollstein 37, Ausst. Kat. Hieronymus Cock. The Renaissance in Print, Brüssel/Leuven/Paris 2013, Nr. 9.7. Wz. Reichsapfel.

Prachtvoller, kräftiger Druck knapp an die Einfassungslinie geschnitten teils mit den Spuren eines Rändchens. Oben nahe des Titels kleines Braunfleckchen, geglättete Knickfalten in den Ecken, die untere Ecke wieder angesetzt, kleine ergänzte Fehlstelle mit Federretusche im linken Rand mittig, weitere unmerkliche und sorgsame Ausbesserungen, winzige Nadellöchlein, im Gesamteindruck gleichwohl sehr schönes Exemplar. Aus der Sammlung Graf Franz Jozef von Enzenberg (Lugt 845).

Lot 5053, Auction  127, Cort, Cornelis, Der Disput der Kirchenväter über das heilige Sakrament

Cort, Cornelis
Der Disput der Kirchenväter über das heilige Sakrament
Los 5053

Nachverkaufspreis
900€ (US$ 1,034)

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Der Disput der Kirchenväter über das heilige Sakrament. Kupferstich nach Federico Zuccaro. 50 x 31,7 cm. 1575. Hollstein 112, Sellink (New Hollstein) 101 I (von IV). Wz. Kreis (undeutlich).

Die ikonographisch und kompositorisch höchst reichhaltige Darstellung im ersten Druckzustand vor den Änderungen der Adresse. Prachtvoller, die kräftige Formgebung hervorragend zum Ausdruck bringender Druck mit der Einfassungslinie sowie mit dem vollen Schriftrand. Minimale Altersspuren, unten rechts Federnummerierung, mittig zarte vertikale Quetschfältchen vom Druck, sonst vorzüglich erhalten.

Lot 5054, Auction  127, Crüger, Dietrich, Das Leben Johannes des Täufers

Crüger, Dietrich
Das Leben Johannes des Täufers
Los 5054

Nachverkaufspreis
500€ (US$ 575)

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Szenen aus dem Leben Johannes des Täufers. 13 (von 14) Kupferstiche nach Andrea del Sarto und Franciabigio. Je ca. 30 x 34 cm. 1617. Le Blanc 8-20, Hollstein 31-43. Wz. u.a. Schild mit F auf Dreiberg und Pilger im Kreis mit sechszackigem Stern.

Die bis auf das Titelblatt vollständige Folge nach den Fresken del Sartos und Franciabigios in Florenz. Ganz ausgezeichnete bis prachtvolle und klare Drucke, auf die Darstellungen geschnitten, mit dem Schriftrand. Geringfügige Fleckchen, geglättete vertikale Mittelfalten, minimale Quetschfältchen, vereinzelte kleine Randausrisse partiell hinterlegt, kleine Montierungs- und Klebereste verso, weitere geringe Gebrauchsspuren, sonst sehr schön.

Lot 5056, Auction  127, Deutsch, um 1500. Die Messe des hl. Gregor

Deutsch
um 1500. Die Messe des hl. Gregor
Los 5056

Nachverkaufspreis
2.500€ (US$ 2,874)

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um 1500. Die Messe des hl. Gregor. Kupferstich. 9,8 x 7,1 cm. Willshire (A descriptive catalogue of early prints in the British Museum. German and Flemish Schools) II.G.93.

Früher Kupferstich in einem ausgezeichneten, tonigen, wohl späteren Abzug mit feinem Rändchen um die Facette. Geringfügig fleckig, links zwei geschlossene Randeinrisse, oben dünne Stellen, verso leichte geglättete Knickspur, Montierungsreste verso, nur minimale Gebrauchsspuren, sonst tadellos. Aus der Sammlung des British Museum, London, mit deren Doublettenstempel und dort wohl mit den Initialen des bedeutenden Leiters Campbell Dodgson (Lugt 305 und 302).

Lot 5057, Auction  127, Diamantini, Giuseppe, Venus und Adonis

Diamantini, Giuseppe
Venus und Adonis
Los 5057

Nachverkaufspreis
1.200€ (US$ 1,379)

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Venus und Adonis. Radierung. 21,7 x 15,4 cm. Vor 1680. Andresen 9 II (von III), TIB (Commentary) .017 S1 (von S3), Calabi 18, Baroni 18 II (von III).

Die vorliegende Radierung mit der Abschiedsszene zwischen Venus und Adonis gehört zu den erzählerisch detailreichsten Blättern Diamantinis. Venus, hier als Hirtin gewandet, warnt den Jüngling vor den Gefahren der Jagd, wie in Ovids Metamorphosen berichtet wird. Die abwehrende Geste seiner rechten Hand verrät, dass er ihre Warnung übergehen wird, ein Eber wird ihn anfallen und töten. Aufgrund der Widmung an Giacomo Califo wurde das Blatt auf vor 1680 datiert. Vor der Veränderung der Nummer; Baroni verzeichnet nur zwei Exemplare dieses Druckzustandes in Bergamo und Wien. Ganz ausgezeichneter Abzug mit Rand um die teils mitdruckende Plattenkante. Geringfügige Altersspuren, sonst sehr schönes Exemplar.

Lot 5077, Auction  127, Dürer, Albrecht, Willibald Pirkheimer

Dürer, Albrecht
Willibald Pirkheimer
Los 5077

Nachverkaufspreis
5.000€ (US$ 5,747)

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Willibald Pirkheimer. Kupferstich. 18,1 x 11,5 cm. 1524. B. 106, Meder 103 I c (von II b). Wz. Kleines Nürnberger Wappen (Meder 210).

Ausgezeichneter Druck vor dem Aufstechen der Schattenpartien, an drei Seiten bis an die Plattenkante beschnitten, teils mit Spuren eines Rändchens, links minimal knapp innerhalb. Ebenda die Einfassung partiell ergänzt, leicht vergilbt, blasser Fleck rechts vom Kopf, rechts oben im äußersten Rand minimale fachmännische Ausbesserung, in der linken Plattenkante unten ein ca. 15 mm langer Schnitt, unmerklich hinterfasert, sonst sehr gut erhalten.

Lot 5079, Auction  127, Dürer, Albrecht, Titelblatt mit dem Schmerzensmann

Dürer, Albrecht
Titelblatt mit dem Schmerzensmann
Los 5079

Nachverkaufspreis
4.500€ (US$ 5,172)

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Titelblatt mit dem Schmerzensmann. Holzschnitt aus der Großen Holzschnittpassion, wie auch die folgenden drei Losnummern. 35,6 x 22,1 cm. (1511). B. 4, Meder 113, lateinische Textausgabe von 1511. Wz. Dreieck mit sechsteiliger Blume (Meder 127).

Das Titelblatt der Folge. Ganz ausgezeichneter Druck mit schmalem Rand um die Darstellung und den Text. Fleckig und angestaubt, schwach lichtrandig, dünne Papierstellen, diese vereinzelt hinterfasert, rechts unten kleiner geschlossener Riss, entlang des linken Randes verso dünner Papierstreifen, sonst schön.

Lot 5103, Auction  127, Dürer, Albrecht, Die drei Bischöfe

Dürer, Albrecht
Die drei Bischöfe
Los 5103

Nachverkaufspreis
2.500€ (US$ 2,874)

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Die Heiligen Bischöfe Nikolaus, Ulrich und Erasmus. Holzschnitt. 21,2 x 14,2 cm. Um 1508. B. 118, Meder 233 c (von e).

Vor der Lücke über dem Schiffchen. Prachtvoller, kräftiger Abzug mit der Einfassung. Vereinzelt schwache Fleckchen, verso etwas fleckiger und Spuren alter Montierung, sonst in sehr schöner Erhaltung.

Lot 5104, Auction  127, Dürer, Albrecht, Bildnis Ulrich Varnbülers.

Dürer, Albrecht
Bildnis Ulrich Varnbülers.
Los 5104

Nachverkaufspreis
18.000€ (US$ 20,690)

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Bildnis Ulrich Varnbülers. Clairobscur-Holzschnitt von drei Blöcken in Ocker, Braun und Schwarz. 43,3 x 32,8 cm. 1522. B. 155, Meder 256 III b. Wz. Kreis mit Mondsichel.

Ganz ausgezeichneter, kräftiger und durchaus klarer Druck teils mit sehr feinem Rändchen um die Einfassung. Vereinzelt ausgebesserte und geschlossene Randschäden und Randeinrisse, diese teils ergänzt bzw. hinterlegt wie oben rechts, die beiden linken Ecken fachmännisch und teilweise großflächig ergänzt, Ausbesserung unterhalb der Hutkrempe links des Dargestellten, geglättete Mittelfalte, dort verso ebenfalls unmerkliche Ausbesserungen, weitere ausgebesserte Erhaltungsmängel, leichte Altersspuren, im Gesamteindruck gleichwohl gut.

Lot 5105, Auction  127, Dürer, Albrecht, Das Männerbad

Dürer, Albrecht
Das Männerbad
Los 5105

Nachverkaufspreis
15.000€ (US$ 17,241)

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Das Männerbad. Holzschnitt. 39,2 x 28,3 cm. Um 1498. B. 128, Meder 266 d (von f). Wz. Augsburger Kelch (Meder 180).

Vor den Wurmlöchern im Schutzdach. Prachtvoller, überwiegend prägnanter Druck an die Einfassung geschnitten, teils mit den Spuren eines weißen Rändchens. Nur sehr schwach fleckig, jeweils zwei winzige Wurmlöchlein oben links sowie im Haar des Mannes rechts vom Flötenspieler, einzelne kleine Randschäden und Randeinrisschen, diese vereinzelt hinterlegt, vereinzelt winzige Fehlstellen in der Einfassung, oben in der rechten Eckenspitze kleine Ausbesserung, die untere rechte Ecke ergänzt und mit feinen Federretuschen, weitere Alters- und Gebrauchsspuren, sonst sehr schön.

Lot 5110, Auction  127, Fagiuoli, Girolamo - zugeschrieben, Apoll und Marsyas

Fagiuoli, Girolamo - zugeschrieben
Apoll und Marsyas
Los 5110

Nachverkaufspreis
3.000€ (US$ 3,448)

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zugeschrieben. Apoll und Marsyas. Kupferstich. 39,4 x 26,6 cm. Luisa Mortari: Francesco Salviati, Rom 1992, S. 300, Kat. 26, Suzanne Boorsch: "Salviati and Prints: The Question of Girolamo Fagiuoli", in: Francesco Salviati e la bella maniera, Rom 2001, S. 499ff, A. Alberti: L'Indice di Antonio Lafrery, 2009, 143 II, Rubach 159 III. Wz. Kreis (?).

Hermann Voss schrieb die Invention 1912 Francesco Salviati und den Kupferstich mit zwei weiteren Blättern Girolamo Fagiuoli zu. Dabei bezog er sich auf Vasari, der von der Übergabe einiger Zeichnungen durch Salviati an Fagiuoli berichtet, mit dem Auftrag, diese nachzustechen. Suzanne Boorsch verwarf beide Zuschreibungen und nahm als Autor der Vorlage Perino del Vaga an (Boorsch 2001, S. 512f.; zu den älteren Lehrmeinungen s. Mortari, Salviati, 26 und Rubach 159). Ungeachtet der Frage der Zuschreibung beeindruckt das Blatt durch sein manieristisches Pathos und den bestechenden visuellen Reiz der Komposition. Ganz ausgezeichneter Abzug mit delikatem Plattenton und mit breitem Rand um die deutlich zeichnende Plattenkante. Geglättete Mittelfalte, minimale Altersspuren, sonst tadellos.

Lot 5111, Auction  127, Falck, Jeremias, Die heilige Jungfrau mit dem Kind und der hl. Anna

Falck, Jeremias
Die heilige Jungfrau mit dem Kind und der hl. Anna
Los 5111

Nachverkaufspreis
500€ (US$ 575)

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Die heilige Jungfrau mit dem Kind und der hl. Anna. Kupferstich nach Andrea del Sarto. 40 x 29,2 cm. Hollstein 9, Bock 9 I (von II). Wz. Straßburger Lilienwappen mit Anhänger und Nebenmarke.

Vor aller Schrift, aus der Folge "Variarum imaginum a celeberrimis artificibus pictarum Caelaturae" des Cabinet Reynst. Die Bildfindung wurde ursprünglich Giulio Romano zugesprochen, doch die Inschrift des zweiten Zustandes identifiziert eindeutig Andrea del Sarto als Urheber der Darstellung. Brillanter, präziser Druck mit schmalem Rand. Verso geglättete Mittelfalte, minimalst fingerfleckig, sonst tadellos schön.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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